Liebe Leser,
ich kehre in diesem Beitrag an den ehemaligen Ausgangspunkt meiner Betrachtungen zurück, fasse diese zusammen und bringe sie in Zusammenhang mit dem aktuellen Geschehen.
Die Chasaren befanden sich im 8./9. Jahrhundert n. Chr. in einer Sandwich-Position zwischen zwei expandierenden Weltreligionen: dem christlichen Byzanz im Westen und dem islamischen Kalifat im Süden. Beide Mächte nutzten ihre Religion als Werkzeug für diplomatischen und militärischen Einfluss. Um auf Augenhöhe mit den Großmächten zu verhandeln, mussten die Chasaren ihre alten schamanischen Naturreligionen ablegen. Im Mittelalter galt ein Volk ohne „Buchreligion“ (Monotheismus) oft als „barbarisch“ und somit als legitimes Ziel für Eroberung oder Zwangsmissionierung. Die reine Neutralität war durch die ständigen Kriege der Araber gegen die Chasaren (Kaukasus-Kriege) nicht mehr haltbar. Die Elite musste eine Identität finden, die sie diplomatisch respektabel machte, ohne sie zum Vasallen einer der beiden Supermächte zu degradieren.
Sie entschieden sich für das Judentum und für Jahve, der mondenhaften Widerspiegelung des sonnenhaften Christus-Logos. Die Chasaren wäre aber keine mehr, wenn sie nicht versucht hätten, auch dieses Volk zu unterwandern. Zu dieser Zeit wäre es ihnen schon rein zahlenmäßig im Christentum oder im Islam nicht möglich gewesen. So entschieden sich die Chasaren für eine formelle Hinwendung zu Judentum, aber ihre Identität blieb erhalten.
Zur Zeit der chasarischen Konvertierung (um 800 n. Chr.) lag die gesamte Weltbevölkerung bei etwa 250 bis 300 Millionen Menschen. Hier ist eine Übersicht der ungefähren Größenverhältnisse der drei Buchreligionen zu dieser Zeit:
Christentum, ca. 30 – 40 Millionen
Islam, ca. 15 – 25 Millionen
Judentum, ca. 1 – 1,5 Millionen,
Chasaren, ca. 1 – 1,5 Millionen.
Das demografische und kulturelle Herz des Judentums schlug damals im heutigen Irak und Iran. Die Chasaren konnten sich wegen der Überzahl des Christentums und des Islams und wegen der geographischen Verteilung nur für das Judentum entscheiden. Nur im Judentum hatten diese die Chance, ihre bisherige Strategie der eigenen Identitätsverschleierung weiter erfolgreich anwenden zu können.
Die Schlacht im Jahre 955 auf dem Lechfeld und das Ende des Chasaren-Reiches
Fast gleichzeitig erfolgten dann zwei bedeutende Ereignisse, die Schlacht im Jahre 955 auf dem Lechfeld und das Ende des Chasaren-Reiches durch Swjatoslaw dem 1. im Jahre 965. Nach dem entscheidenden Sieg am 10. August 955 wurde der Erzengel Michael zum Schutzpatron des Heiligen Römischen Reichs und später der deutschen Kulturgemeinschaft.
Die enge zeitliche und räumliche Verflechtung zeigt, dass es sich vermutlich um ein gemeinsam koordiniertes Vorgehen beider Volksgeister gehandelt hat. Durch das erstmalige Eingreifen von Erzengel Michael wurde das Vordringen der Magyaren gestoppt. Nach ihrer Niederlage wurden idie Ungarn unter Stephan I. um 1000 christianisiert und wandelten sich zu einer sesshaften europäischen Nation.
Durch Erzengel Michael und Gabriel – dem deutschen und dem slawischen Volksgeist – wurde die bisherige Ära der Chasaren in der heutigen Ukraine beendet und diese Region christianisiert. Im übertragenen Sinne hat sich damit genau die Aussage in Matthäus ca. 900 Jahre später fast exakt erfüllt. Dem einem Volk wurde die Macht genommen und zwei anderen gegeben. Die zwar bis dahin räumlich getrennt waren, aber durch das gemeinsame Zusammenwirken des Erzengels Michael und Gabriel verbunden worden sind.
Ende des Chasaren-Reiches ab 965
Swjatoslaw I. eroberte das Chasaren-Khanat zwischen 965 und 969 n. Chr., was zum Ende dieses Reiches führte. Er zerstörte die chasarische Hauptstadt Atil und dehnte den Einfluss der Kiewer Rus bis an den Don und das Asowsche Meer aus. Dieser Sieg beendete eine lange Phase der Rivalität zwischen den beiden Mächten, die von handelspolitischen Auseinandersetzungen geprägt war. Swjatoslaw führte einen Feldzug gegen die Chasaren, der in der Eroberung und vollständigen Zerstörung ihrer Hauptstadt Atil gipfelte. Die Eroberung besiegelte das Ende des Chasaren-Reiches, das als bedeutende Regionalmacht galt, wie aus Wikipedia und Mittelalter-Lexikon hervorgeht.
Das außergewöhnlichste Merkmal der Chasaren war der Übertritt ihrer Führungsschicht (und möglicherweise von Teilen der Bevölkerung) zum Judentum im 8. oder 9. Jahrhundert. Dies war historisch einzigartig, da Konversionen ganzer Reiche zum Judentum extrem selten sind.
Erzengel Michael und Gabriel
Michael gilt als der Anführer der himmlischen Heerscharen und Streiter Gottes. Er wird als Beschützer gegen die Mächte des Bösen verehrt, was auf die erfolgreiche Abwehr der damals eindringenden Magyaren übertragen wurde. Erzengel Gabriel dagegen wirkt als ein bewahrender, lebensspendender Geist, der im slawischen Raum die Bedingungen dafür schafft, dass Spiritualität nicht rein intellektuell, sondern aus einer tieferen, emotionalen bzw. ätherischen Ebene entstehen kann.
Aus dem Vers des Matthäus Evangeliums, dem Eingreifen des Erzengels Michaels in die Schlacht auf dem Lechfeld und dem Vertreiben der Chasaren aus Russland wird ersichtlich, warum bis heute aus einer spirituellen Sicht beide Kulturgemeinschaften im Fokus der Widersacherkräfte gerieten und bis heute geblieben sind. Vom deutschen Volksgeist Erzengel Michael 900 Jahre später aus den geistigen Sphären geworfen und durch die Vertreibung der Khasaren aus der Ukraine und die anschließende Christianisierung durch Vladimir den Großen – dem Sohn und Nachfolger von Swjatoslaw I. – wurde vermutlich der Zorn Satans entfacht. So dass dieser bis heute vergeblich versucht, Rachefeldzüge mit Hilfe der europäischen Völker zu organisieren.
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.
Matthäus 21,43
Zusammenfassung und Schlussfogerung
In diesem Beitrag werden die historischen Zusammenhänge zwischen der Schlacht auf dem Lechfeld, den Eingreifen des Erzengels Michaels und der Vertreibung der Chasaren und der Christianisierung Russlands dargestellt. Dieses Geschehen wird in Verbindung gebracht mit der Aussage im NT, dass dem einen Volk das Reich Gottes genommen und einem anderen gegeben wird. Die Umsetzung dieser Prophezeiung geschah mit Hilfe des Erzengels Michaels und Gabriels, dem deutschen und dem slawischen Volksgeist. Erzengel Michael hat als fortgeschrittener Erzengel den Christus-Impuls weitestgehend in sich aufgenommen und wird in der 6. nachatlantischen Kulturepoche einer der geistigen Führer der Menschheit sein.
Das wissen natürlich auch die Widersacherkräfte. Darum setzen sie alles daran, dies verhindern zu wollen. Aber genau dies ist die ihnen von der allumfassenden Schöpferkraft zugewiesene Rolle im Weltengeschehen. Sie versuchen, durch ihre Widersacherkraft alle Menschen in Angst und Schrecken gefangen zu halten. So sollen sie davon abgelenkt werden, ihre Vernunft zu gebrauchen und nach der Wahrheit zu suchen.
Das zentrale Thema aber ist die Angst der Follower dieser Kräfte, dass sie ihre bisher verliehene Macht verlieren. Deswegen wenden sie alle ihnen verfügbaren Mittel auf, um dies zu verhindern. Aber genau dadurch werden sie ihre Macht verlieren. Mit jedem weiteren Vorgehen zum Erhalt ihrer derzeitigen Machtposition, wird ihre menschenfeindliche Agenda immer mehr sichtbar.
Was ist ihre größte Angst?
Ihre größten Ängste bestehen darin, dass der Zusammenschluss des Erzengels Michaels – als dem den Christus-Logos nahestehenden Volksgeistes des deutschen Volkes – zusammen mit dem Erzengel Gabriel – als Vertreter des slawischen Volksgeistes – immer sichtbarer ins Erscheinen treten wird. Dieser Kampf ist auf der höchsten Ebene bereits entschieden und dieser Sieg wird sich deswegen unvermeidbar auch auf der irdischen Ebene zeigen.
Deswegen wird die scheinbare »Gefahr aus dem Osten« schon seit Jahrhunderten und derzeit medial so hoch gepuscht. Weil eben von dort den Widersacherkräften die größte Gefahr droht. Das gemeinsame Wirken der beiden Volksgeister tritt in Mitteleuropa immer deutlicher hervor.
Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Wesen von Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis, die über die Erde herrschen, gegen das Heer der Geister in der unsichtbaren Welt, die hinter allem Bösen stehen.
Ephesus 6,12
Zur aktuellen Lage
Lassen sie sich von den äußeren Nachrichten nicht beeinflussen und sehen sie die derzeitige Situation als das letzte verzweifelnde Aufbäumen eines zutiefst menschenverachtenden Systems, das zu seinem Überleben gezwungen ist, Menschen immer mehr auszubeuten und zum Besänftigen seiner angerufenen Dämonen Menschenopfer benötigt. Das Ausbeuten anderer Völker oder der gesamten Menschheit wird in dem zunehmenden Bewusstseinsanstieg zukünftig nicht mehr möglich sein. Diese Zeit ist vorbei.
Aus astrologischer Sicht befinden wir in uns in einem kollektiven und weltweit umfassenden Umwälzungsprozess. Dieser hat bereits das Unterste nach oben gekehrt und für alle sichtbar gemacht, die das sehen wollen. Die harmonisch sich über Jahre hinweg hinziehenden Aspekte aller transpersonaler Planeten signalisieren, dass dieser globale Wandel ohne die Art von Kriegen stattfinden wird, wie wir sie bereits zur Genüge kennen. Die Ebene des Krieges hat sich auf der individuellen Ebene von außen nach innen verlagert und findet in unserem Bewußtsein statt. Während die tatsächliche Auseinandersetzung in den außerirdischen Sphären bereits stattgefunden hat. Es ist ein weltweit stattfindender Entwicklungsprozess, der die bestehende Matrix auflöst, in jeden von uns und als auch im Äußeren.
Als sich Neptun und Saturn noch in den Fischen befanden, wurde das heutige Geschehen im Hintergrund perfekt vorbereitet. Mit dem derzeitigen Aufenthalt von sieben Planeten im Widder wurde dieser Plan frei gegeben und wird nun der irdischen Sphäre real. Es ist ein Software-Update, der alle Bereiche des Lebens erfasst. Nichts wird mehr so bleiben, wie es war. Die derzeit im Widder angesammelten Planeten wirken wie ein Tsunami, der alles Bisherige hinweg spült, so dass ein Neuaufbau nicht nur möglich, sondern zwingend erforderlich ist.
Astrologisch tritt eine zweischneidige Zangenbewegung gegen den tiefen Staat immer deutlicher hervor. Wie bei einem Bolzenschneider sorgen die transpersonalen Prinzipien für den notwendigen energetischen Druck auf der kollektiven Ebene, während über Neptun und Saturn dieser Druck zusätzlich auf die derzeitige Konzentration aller persönlichen Planeten im Widder auf die individuelle Ebene übertragen wird. Ergreifen wir diese einzigartige Chance, die uns allen dadurch geboten wird.
Netzfunde:
Diese Beiträge müssen nicht unbedingt die Meinung des Autors vollständig wiedergeben. Ich halte sie entweder als Ausgangspunkte für eigene Nachforschungen geeignet oder diese stimmen zumindest teilweise mit meinen eigenen Erkenntnissen überein. Im Gegensatz zu vielen anderen yt-Videos, die zuerst eine möglichst provokante und unbegründete Behauptung aufstellen, um dann eine (Schein)-Lösung anzubieten.
The Rise of the Khasars
Falls die Untertitel nicht automatisch in Deutsch erscheinen, dann unter Einstellungen ändern.
Where are the Khasars now?
Dies ist eine sehr heftig umstrittene Theorie. Weil sie wie jede andere umstrittene Theorie die Wahrheit aufzeigt?
Das Tor der Sonne – Der wilde Drache und die aktuelle Weltlage
Der Christus in uns allen weist uns den Weg zwischen Luzifer und Ahriman.
Bedenken sie, dass zum Herbeiführen des individuellen Bewußtseins es notwendig war, das individuelle vom bisher kollektiven Einheitsbewusstsein der Mondenkräfte zu trennen. Das war und ist nach wie vor die Mission des Christus-Logos in uns allen. Was wir aber derzeit sehen, dass atavistische Kräfte versuchen, uns alle in dieser vergangenen Sphäre eines überholten Einheitsbewusstseins gefangen zu halten. U.a. auch durch die leidvolle Darstellung eines Christus am Kreuze. Damit wird ersichtlich, das ein durch den Erzengel Michael dem Christus nahestehenden Volk, ähnliche Entwicklungsstufen durchlaufen muss, bevor es wieder auferstehen kann. Sie können diesen Aufstiegsprozess durch ihre Vorstellungskraft unterstützen und die schwarzmagisch inszenierte Projektion der Leidensgestalt am Kreuze durch eine strahlende Sonne und durch den lebensspendenden Christus-Logos ersetzen. Dann wird das wirkliche Antlitz des Christus und sein Wirken in uns allen lebendig werden können.