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Der Tod von „El Mencho“ und die Wiederkehr der „Mexikanischen Mysterien“

Liebe Leser,
die Welt blickt auf den mexikanischen Bundesstaat Jalisco. Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho“, der Anführer des mächtigen Jalisco-Kartells (CJNG), wurde bei einer Militäroperation getötet. Während das Land in einer Welle der Gewalt versinkt, stellt sich eine tiefere Frage: Erleben wir hier die moderne Reaktivierung jener dunklen Impulse, vor denen Rudolf Steiner bereits 1916 in seinem Vortragszyklus GA 171 warnte?

1. Das Erbe der Mexikanischen Mysterien (GA 171)
In seinen Vorträgen beleuchtete Rudolf Steiner die mexikanischen Mysterien als ein machtvolles, „ahrimanisches“ Erbe. Ihr Ziel war die Beherrschung der physischen Materie durch eine kalte Magie, die den Menschen seine geistige Freiheit rauben wollte. Die Gestalt des Vitzliputzli: Ein Mensch mit göttlichem Auftrag
Inmitten dieser düsteren Epoche tritt die Gestalt des Vitzliputzli hervor. Fernab kirchlicher Dogmen beschreibt Steiner ihn als einen hochentwickelten Menschen mit einem spezifischen geistigen Auftrag. Seine Mission war es, den Einfluss eines noch mächtigeren Schwarzmagiers zu brechen, der die Menschheit in eine rein materielle, gottlose Existenz führen wollte.
Vitzliputzli veranlasste die Kreuzigung dieses Magiers – ein Akt der kosmischen Justiz, um dessen gefährliches Wissen zu bannen. Er handelte als „Hüter des Gesetzes“, der das Böse mit dessen eigenen Mitteln (Strenge und Tod) bekämpfte, um den Weg für eine moralische Entwicklung der Menschheit überhaupt erst offenzuhalten.

2. Erschreckende Parallelen: „El Mencho“ und das CJNG
Heute, im Februar 2026, sehen wir, wie die archaischen Schatten dieser alten Magie erneut durchbrechen. Das von „El Mencho“ geführte Jalisco-Kartell der Neuen Generation (CJNG) nutzt Methoden, die exakt jenen Impulsen entsprechen:• Die Mechanik des Herzopfers: Was früher ritueller Kult war, ist heute grausame Realität. Rekruten des CJNG müssen Opfern bei lebendigem Leib das Herz herausreißen. Dies ist der Versuch, die Ich-Organisation des Menschen physisch zu vernichten.

• Ritueller Kannibalismus: In den Ausbildungslagern wird Kannibalismus als „Kraftübertragung“ praktiziert. Es ist der Versuch, menschliche Empathie durch eine raubtierhafte Unempfindlichkeit zu ersetzen.

• Das digitale „Theater des Schreckens“: Das Kartell nutzt soziale Medien als moderne Opferstätten, um durch die Inszenierung von Bestialität kollektive Angst zu verbreiten und den Geist der Menschen zu lähmen.

3. Die Brücke: Von Vitzliputzli zu Christus
Hier liegt der entscheidende Wendepunkt der Geschichte. Steiner zieht eine faszinierende Parallele zwischen Vitzliputzli und dem Christus-Impuls:
• Vitzliputzli (Das Gesetz): Er bändigte das Böse durch Macht und physische Vernichtung (die Kreuzigung des Magiers). Er schuf die äußere Ordnung, damit das Ich-Bewusstsein im Westen überleben konnte.
• Christus (Die Freiheit): Während Vitzliputzli das Böse fesselte, bietet Christus die Kraft der Verwandlung an. Christus nahm die Kreuzigung freiwillig auf sich, um den Tod von innen heraus zu überwinden und die Menschheit in die Liebe und Freiheit zu führen.
Der Tod von „El Mencho“ zeigt uns: Die bloße physische Vernichtung eines Anführers (das alte Prinzip von Vitzliputzli) reicht heute nicht mehr aus. Die Strukturen regenerieren sich sofort, solange das Denken rein materiell bleibt.

4. Fazit: Unser eigener Auftrag heute
Wir alle sind, genau wie Vitzliputzli damals, Menschen mit einem Auftrag. In einer Zeit, in der die mechanische Kälte der Kartelle und die technokratische Weltanschauung dominieren, ist unsere Antwort die individuelle moralische Verwandlung.
Der Kampf um die Menschlichkeit findet in jedem einzelnen von uns statt. Erkennen wir unseren Auftrag an und verwandeln wir die Welt durch bewusstes, moralisches Handeln.

Astrologisch ergibt sich ein eineindeutiger Bezug zur Neptun-Saturn-Konjunktion auf Null Grad im Widder. Die alte Matrix wird konsequent aufgelöst (=Neptun im Widder) und gleichzeitig eine übergeordnete Gerechtigkeit eingeführt (=Saturn im Widder).

Quellen und weiterführende Informationen
Geisteswissenschaftliche Quellen (Rudolf Steiner):
• Steiner, Rudolf: Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit. Goethe und die Krisis des neunzehnten Jahrhunderts. Vorträge in Dornach 1916. GA 171. (Insbesondere die Vorträge zum mexikanischen Mysterienwesen und der Gestalt des Vitzliputzli).
• Steiner, Rudolf: Die okkulten Grundlagen der Bhagavad Gita. GA 146. (Zum Verständnis von Gut und Böse in verschiedenen Kulturepochen).
• AnthroWiki: Stichworte Vitzliputzli, Ahrimanische Impulse und Mexikanische Mysterien.

Aktuelle Ereignisse und Hintergründe (Stand Februar 2026):
• Militäroperationen in Jalisco: Berichte über den Zugriff auf Nemesio „El Mencho“ Oseguera Cervantes am 22./23. Februar 2026.
• Berichte über das CJNG: Analysen der US-Drogenbehörde (DEA) und mexikanischer Sicherheitsbehörden zu den Rekrutierungsmethoden (ritueller Kannibalismus und Herzentnahmen als Initiationsriten).
• Sicherheitsanalysen: Berichte über das Erstarken der „zehn Köpfe“ (Nachfolgestrukturen) unmittelbar nach dem Fall der Kartellspitze.