Analysis · Coaching · Solutions — Peter Schübel · 0911 468408 · info@astroconsultant.de

Das wahre Sein erscheint (15.b)

Liebe Leser,

nach dem Verlassen des irdischen Raumanzugs wirken die Seelen weiter in den Sphären, zu denen sie nach ihrem leiblichen Verlassen ihres Bewusstseins aufgestiegen sind. Je mehr Seelen in Kriegszeiten das leibliche Bewusstsein verlassen, umso mehr werden sich diese der Aufarbeitung ihrer Traumata zuwenden, das sie während ihrer Lebenszeit oder ihres leiblichen Ablebens erfahren haben.

Steiner betont die enge Verbundenheit zwischen den Verstorbenen und den Lebenden. Die Toten wirken an der Weiterentwicklung der Erde mit, oft in Zusammenarbeit mit den Menschen, die noch auf der Erde inkarniert sind. Nach dem Tod durchläuft die Seele verschiedene Bereiche, in denen sie ihre Erfahrungen verarbeitet und sich mit höheren Wesenheiten verbindet. Aus diesen feinstofflichen Sphären heraus können sie Impulse für die irdische Evolution geben. Das Karma – die Summe der Taten und Erfahrungen – ist laut Steiner entscheidend. Seelen arbeiten nach dem Tod an der Vorbereitung ihrer nächsten Inkarnation und gestalten dabei karmisch die zukünftigen Verhältnisse auf der Erde mit.

Die geistige Welt beeinflusst die physische Welt, durchdringt und beeinflusst diese. Wesenheiten, die nicht mehr physisch verkörpert sind, tragen zur Bewusstseinsentwicklung der Menschheit bei. Die Arbeit der Seelen in der geistigen Welt ist darauf ausgerichtet, die Menschheit in ihrer Entwicklung voranzubringen und die Erde zu einem Ort zu machen, an dem geistige Wesenheiten und Menschen zunehmend zusammenwirken können.

Durch den vorher errungenen Sieg von Erzengel Michael über die Geister der Finsternis im Jahre 1879, war es den Widersacherkräften nicht mehr möglich, die aufgestiegenen Seelen für ihre Zwecke einsetzen zu können. Es war diesen nicht mehr möglich, die erlittenen Traumata in Rache zu verwandeln, im Gegenteil. Nun waren nun die Voraussetzungen gegeben, das die aufgestiegenen Seelen mit dem Volksgeist der slawischen Völker – dem Erzengel Gabriel – an der weiteren Entwicklung der russischen Völker zusammenwirken konnten.

Hierzu zwei Beispiele.
Wie bereits erwähnt, erbrachten die russischen Völker im WW2 das größte Opfer lt. offiziellen Quellen mit über 22 Mio Toten. Es ist aus geisteswissenschaftlicher Sicht nicht davon auszugehen, das diese dann in ihren feinstofflichen Wirkungssphäre untätig geblieben sind. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass die aufgestiegenen Kräfte ihres am eigenen erlebten Leides diejenigen Kräfte auf der Erde gestärkt haben, die eine Widerholung dieses unermesslichen Leides in Zukunft verhindern wollen.

Eine der Stätten, die durch das Bombardement der westlichen Alliierten besonders auf die abscheulichste Art und Weise getroffen wurden, war Dresden. Dresden war zu dieser Zeit ein Zufluchtsort für viele Vertriebene aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches. Meine Absicht ist es nicht, das Leid anderer Städte zu verharmlosen, sondern darzustellen, warum besonders Dresden in den Fokus Churchills geraten musste. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich im ehemaligen Osten des Deutschen Reiches einige Zeit später, nach dem Verbinden des deutschen mit dem slawischen Volksgeist (Erzengel Michael und Gabriel) in diesem Gebiet die Chance gegeben war, diesen gemeinschaftlich errungenen Impuls im Osten nach dem Zusammenbrechen der Sowjets an den Westen weiterreichen zu können. Dies wurde von ahrimanischen Kräften durch die Übernahme des Westens in ein gemeinsames Wirtschaftsgebiet bisher erfolgreich unterwandert. In Folge dessen ist es vermutlich unausweichlich, dass nun der Westen des Deutschen Reiches, die BRD ebenfalls in einen ähnlichen Prozess eines Untergangs hinab gezogen wird, wie einst die DDR.

Erst der vollkommene wirtschaftliche Zusammenbruch der bisher bestimmenden Kräfte der Noch-BDR könnte die Voraussetzungen liefern, dass die gemeinsame Absicht des Verbindens beider Erzengel in ihrem beiderseitigen Zusammenwirken, auch in der westlichen Hälfte des vereinigten Wirtschaftsgebietes zunehmend herbei geführt werden kann.

Weltweit ist zu sehen, dass es den Widersacherkräften immer weniger gelingt, ihre bisher auf Lügen, Propaganda, Erpressung und Korruption beruhende Schein-Dominanz weiter aufrecht zu erhalten. Das aufgebaute Netzwerk zum Aussaugen aller Menschen dieser Erde nähert sich seinem Ende. Sie können nur noch reagieren, anstatt im Verborgenen zu wirken. Vermutlich haben sich die Follower noch niemals Gedanken darüber gemacht, wieviele Inkarnationen nötig sind, um das karmische Konto wieder ausgleichen zu können.

Die spirituellen Ursachen des heutigen Geschehens
Es sind drei höchst bedeutende und bis in die heutige Zeit hinein reichende historische und aus der Sicht des NT fast biblisch zu nennende Ereignisse, die sich auf der europäischen Bühne ereigneten. Die beiden letzten geschahen fast zeitgleich. Wir können diesen Ereignissen entnehmen, dass sich der Bruch zwischen dem AT und dem NT durch das Erscheinen des Christus-Logoi weiter in die irdische Sphäre verlagert. Das ist daran zu erkennen, dass nach Dr. Rudolf Steiner einem einst mit Jahve verbundenem Volk die Aufgabe übertragen wurde, die damals vielfältigen Stammesreligionen auf einen Monotheismus zu konzentrieren und um sich anschließend in alle Völker, in einer Art von Diaspora sich weiter aufzulösen.

Genau dies wird von den mondenhaften Kräften der ehemaligen Widerspiegelung des Christusgeistes Kräften bis heute verhindert (AT). Genau das Gegenteil geschah. Sie sammelten und konzentrierten sich, um auf die Wiederkehr eines »Messias« zu hoffen, der ihnen schon längst erschienen war. Aber was diese Kräfte bis heute nicht erkennen wollen ist, dass der Mond und die Erde sich um dieselbe Sonne drehen und ihre lebensspendende Energie nur von demselben Licht empfangen. Das eine am Tage und das andere in der Nacht.

Der kosmologische Zusammenhang
Steiner beschreibt die Erdentwicklung als einen Prozess, in dem sich die Himmelskörper Sonne und Mond nacheinander von der Erde trennten, um die Evolutionsbedingungen für den Menschen zu optimieren. Zuerst trennte sich die Sonne von der Erde. Die hohen geistigen Wesen, die Sonnen-Elohim (darunter der Christus), zogen mit ihr aus, da die Erde für ihre hohe Schwingung zu dicht wurde. Später trennte sich der Mond von der Erde ab. Dies war notwendig, da die Erde ohne die Abspaltung der harten, verfestigenden Mondenkräfte sich zu schnell verknöchert wäre, was die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung unmöglich gemacht hätte.

Nach Steiner blieb einer der sieben Sonnen-Elohim, nämlich Jahve, nicht in der Sonne, sondern begleitete die Mondtrennung, um von dort aus die Menschheit zu leiten. Steiner nutzt das Bild von direktem und reflektiertem Licht: So wie der Mond nachts das Licht der Sonne reflektiert, so spiegelte Jahve vom Mond aus das geistige Licht des Christus auf die Erde wider.

Die Jahve-Religion des AT gilt in seinen Augen als eine „Mond-Religion“. Sie diente dazu, die Menschheit moralisch und physisch auf die spätere, direkte Ankunft des Christus-Wesens auf der Erde (das „Mysterium von Golgatha“) vorzubereiten. Jahve wird als die „indirekte“ Offenbarung desselben Wesens beschrieben, das sich später im Christus „direkt“ offenbarte. Jahve ist diejenige geistige Macht, die durch die Mondkräfte das Sonnenlicht des Christus für den noch nicht reifen Menschen abschwächte und widerspiegelte, bis diese fähig sind, den direkten Christus-Impuls aufzunehmen.

Das Herauslösen der Mondenkräfte aus der Erde
Die einstmals vorhandenen Erstarrungskräfte auf der Erde wurden von Milliarden von Jahren auf den Mond ausgelagert, denn sonst wäre auf der Erde eine weitere Evolution nicht mehr möglich gewesen, sondern nur noch eine Involution. Seitdem ist der Mond mit der Erde in einem präzis-verkoppelten Doppelsystem verbunden, dass sich immer nur die Vorderseite des Mondes auf der Erde zeigt, niemals die Rückseite.

Der Mond musste sich aus der Erde lösen, um die weitere menschliche Entwicklung zu ermöglichen. Es war ein notwendiger kosmischer Akt, um die Erde von zerstörerischen Kräften zu befreien, die geistige Evolution des Menschen zu beschleunigen und die Intelligenz zu „verinnerlichen“.

Der Mond enthielt laut Steiner «schädliche», zu feste und «vergeistigte» Substanzen sowie Kräfte, die eine Weiterentwicklung des Menschen auf der Erde verhindert hätten. Die Ablösung war ein Akt der kosmischen Hygiene. Durch die Auslagerung dieser Kräfte in den Mondraum wurde die menschliche Intelligenz von der physischen Materie befreit. Sie konnte sich nach außen richten, was für das moderne, rationale Denken notwendig war.

Die Erde wäre ohne die Abtrennung des Mondes zu schnell verhärtet und wäre erstarrt, was die notwendige physische Entwicklung des Menschen blockiert hätte. Die Trennung des Mondes von der Erde war laut Steiner ein wesentlicher Schritt im kosmischen Plan, um den Menschen vom direkten geistigen Schauplatz in die Eigenverantwortung und rationale Intelligenz zu führen.

Diese geisteswissenschaftliche Erkenntnis wurde ca. 50 Jahre nach seinem Tode wissenschaftlich anerkannt und als Kollisionstheorie bekannt. Sie gilt heute als das Standardmodell für die Entstehung des Mondes. Die Theia-Hypothese, welche die Entstehung des Mondes durch eine Kollision der jungen Erde mit einem marsgroßen Protoplaneten (Theia) erklärt, wurde maßgeblich in den 1970er Jahren entwickelt. Erste konkrete Modelle und Berechnungen wurden 1974/1975 von den Wissenschaftlern William K. Hartmann und Donald R. Davis vorgeschlagen.

Ihre These ist es, dass vor ca. 4,5 Milliarden Jahren die junge Erde („Proto-Erde“) mit einem Himmelskörper von der Größe des Mars, der in der Fachwelt Theia genannt wird, kollidierte. Theia war nach ihrer These kein gewöhnlicher Meteorit, sondern ein Protoplanet. Und der Aufprall war vermutlich eine Streifkollision oder ein „Volltreffer“ unter einem bestimmten Winkel. Dabei verdampften große Teile von Theia sowie des Erdmantels. Die herausgeschleuderten Trümmer sammelten sich in einer Umlaufbahn um die Erde und formten innerhalb von kürzester Zeit (astronomisch gesehen) den Mond.

Das Mondgestein ist dem Erdmantel chemisch extrem ähnlich, insbesondere bei den Sauerstoff-Isotopen. Dies deutet darauf hin, dass beide aus demselben Materialpool entstanden sind. Und der Mond hat im Vergleich zur Erde einen sehr kleinen Eisenkern. Das erklärt sich dadurch, dass bei der Kollision vor allem das leichtere Mantelgestein ins All geschleudert wurde, während der schwere Eisenkern von Theia mit dem der Erde verschmolz. Im Tennis ist dieser Effekt als Top-Spin bekannt. Der Ball wird durch den Schläger mit einer Drehung um die eigene Achse versetzt, der seine Flugbahn und das Verhalten beim Aufprall wesentlich verändert. Dadurch besitzt das Doppelsystem Erde-Mond eine ungewöhnlich hohe Rotationsenergie, die physikalisch sehr gut durch einen solch gewaltigen seitlichen Einschlag erklärt werden kann.

Das Rechte zur unrechten Zeit und im falschen Raume
Es ist schon sehr bemerkenswert zu sehen, wie die geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse Rudolf Steiners mit den Aussagen messianischer Endzeitsekten korrelieren. Diese setzen ihre Hoffnung darauf, dass die alten Mondenkräfte auf die Erde zurück kehren werden und ihr Messias erscheint, d.h. dass sie wie in vergangenen Zeiten wieder das auserwählte Volk sein würden. Das wird auch geschehen, nur mit dem Unterschied, dass dann die Erde in einem Maße durchchristet sein wird, dass diese dann in der Lage sein wird, diese wieder integrieren zu können.

Deswegen kommt der Mondknoten-Achse im astrologischen Kontext und aus der spirituellen Sicht die bedeutendste Rolle im eigenen Lebensplan zu. Sie gibt uns die notwendigen Informationen, die es uns ermöglichen, sich des eigenen Entwicklungsstadiums innerhalb des vorgesehenen Planes bewußt werden zu können. In dem Maße, wie jeder sich darauf einlässt, wird man diesen evolutionären Wendepunkt und die daraus folgende hilfreiche Unterstützung im eigenem vorgesehenen Lebensplan erfahren. Die ehemalige Verstrickung in destruktive Kräfte wird gelöst und dazu beitragen, die erstrebenswerte Zukunft aller Menschen gestalten zu können.

Das Rechte zur unrechten Zeit ist eine zentrale Aussage von Rudolf Steiner und er verwendet diese Definition, um das Wesen des Bösen aus spiritueller Sicht zu erklären.  Das Böse ist keine eigenständige Urkraft, sondern eigentlich nur ein „versetztes Gutes“. Er vergleicht es oft mit Wasser: Am richtigen Ort (im Bachbett) ist es lebensnotwendig und gut; am falschen Ort (im Wohnzimmer) ist es zerstörerisch und somit „böse“.

Das Böse entsteht dadurch, dass geistige Mächte – wie die luziferischen oder ahrimanischen Wesenheiten – Impulse oder Fähigkeiten beibehalten, die in einer früheren Entwicklungsphase der Menschheit berechtigt und „gut“ waren, aber in der aktuellen Phase den Fortschritt behindern.
GA107

An dieser Stelle könnte der Eindruck entstehen, dass das sog. «Böse“ relativiert wird. Das Gegenteil ist der Fall. Diese Aussage relativiert keinesfalls die ungeheuere Wucht ihrer Bösartigkeit, sondern verstärkt diese. Einst war das Böse Teil des Guten. Und genau dies wissen die Widersacherkräfte zu nutzen. Sie waren einst in ihrem Stadium der eigenen Entwicklung mit dem Plane vertraut, da sie selbst bis zu einem gewissen Grade, eingeweiht waren. Dieses Wissen wird von ihnen dazu verwendet, den vorgesehenen Plan unterwandern zu wollen. Weiss hatte einst eröffnet und Schwarz zieht heute nach…

Aus spiritueller Sicht passt es deswegen durchaus ins Bild, wenn messianische Endzeitbewegungen schon immer und auch derzeit versuchen, biblische Endzeitszenarien zu jedem Zeitpunkt im >Hier und Jetzt< künstlich herbei führen zu wollen. Es ist ihr Business-Modell, jeden Menschen von seiner wahren Bestimmung ablenken zu wollen. Dazu greifen sie zu allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen.

Erinnern wir uns daran, das wir alle ein anderes Zukunftsmodell in uns tragen. Die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen, welchem er weiter folgen will…

Die österliche Freude über das Wiedererwachen der Natur und
der Friede des empfangenen Vollmondes senke sich in unsere Herzen!