Uranus Eintritt in das Zeichen des Stieres


Uranus Eintritt in das Zeichen des Stieres

Photo by Greg Rakozy on Unsplash.

Wie jedesmal bei seinem Auftritt im Zeichen des Stieres wird auch diesmal Uranus gemeinsam mit Pluto im Zeichen des Steinbocks die Negativelite welthistorisch gesehen ablösen. Ablösen von gesellschaftlichen Strukturen, die nicht mehr zukunftsfähig sind. So geschehen vor 500 Jahren durch die Reformation und vor 250 Jahren durch die Teaparty.  Der letzte Aufenthalt von Uranus im Zeichen des Stieres war in der Zeit von 1935 bis 1942. Die Zeit des Aufstiegs und des Falls des Nationalsozialismus. Damals befand sich aber Pluto im gegenüber liegenden Zeichen des Krebses, während sich aktuell Pluto im Zeichen des Steinbocks befindet. War es damals der Nationalsozialismus, ist es heute immer mehr der in Europa um sich greifende International-Sozialismus.

Uranus als Vertreter des Zeichens Wassermanns repräsentiert den Bestand einer Gemeinschaft, während das Zeichen des Stieres materielle Sicherheit bedeutet. In den Zeiten, in denen eine Negativelite, z.B. durch ein künstliches und verfassungswidriges Aufblähen des Bundestages versucht ihre Pensionsansprüche zu sichern und gleichzeitig alles dafür einsetzt, um den Bestand und Sicherheit der deutschen Schicksalsgemeinschaft zu mindern, wird der Aufenthalt von Uranus im Stier ebenso zuverlässig wie in der Vergangenheit für eine unausweichliche Korrektur sorgen. Uranus im Stier wird während des gleichzeitigen Aufenthaltes von Pluto im Steinbock diejenigen zu Fall bringen, die sich bisher in einer abgehobenen Scheinsicherheit wähnen.

Uranus im Stier hat das Ziel, das die Ressourcen eines Landes nicht mehr von einer Negativelite für ihren eigenen Selbsterhalt und fremdbestimmter Interessen verschwendet werden, sondern das die Gemeinschaft selbst darüber bestimmt, wie diese zum Wohle der Gemeinschaft eingesetzt werden. Dies wird die Negativelite freiwillig nicht zulassen, sondern diese wird weiterhin so agieren wie sie es bisher gewohnt ist. Instinktiv wittern diese die drohende Gefahr und setzen alle ihre Kräfte verstärkt dafür ein, um diesen unaufhaltsamen Umbruch zu verhindern.

Damit werden die Auseinandersetzungen zwischen denjenigen Kräften, die sich vergeblich an ihre bisherigen Machtpositionen klammern und denjenigen, die bisher unter der ungerechten Verteilung der wirtschaftlichen Ressourcen das Nachsehen hatten, sich zunehmend verstärken.

Uranus im Stier trägt das Potential in sich, die Ideale der französischen Revolution von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit weltweit auf einer breiten Basis verwirklichen zu können. Rudolf Steiner hat dies weiter differenziert: Freiheit im Geiste, Gleichheit vor dem Gesetz und Brüderlichkeit auf der wirtschaftlichen Ebene. Jeder kann selbst überprüfen, wie gering es momentan um diese menschenwürdigen Werte damit bestellt ist.

Die Freiheit im Geiste wird durch das NetzDG bekämpft, die Gleichheit vor dem Gesetz durch eine Zweiklassenjustiz ausgehöhlt und die Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben reduziert sich darauf, diejenigen in die politischen Positionen zu bringen, die der Wirtschaft am besten dienlich sind.

Uranus im Stier wird in den nächsten Jahren zusammen mit Pltuo im Steinbock unvermeidlich die notwendigen Veränderungen bringen, die für eine menschenwürdigere Zukunft jeder Gesellschaft unausweichlich sind. Die Tage einer verantwortungslosen und abgehobenen Negativelite gehen dem Ende entgegen. Da diese ihre bisherige Macht nicht freiwillig abgeben werden und diese Kräfte nicht mehr zukunftstragend sind, beschleunigen diese ihren eigenen Untergang damit, das sie alles versuchen, ihre bisher ausgeübte destruktive Macht mit allen Mitteln zu erhalten.

Diese Kräfte die versuchen, allen Völkern dieser Erde die Hölle auf Erden zu bereiten, werden nach dem Resonanzprinzip die gebührende Wohnstatt im Jenseits der irdischen Wirklichkeit und in ihren nächsten Inkarnationen zuverlässig das bekommen, was sie für andere vorgesehen hatten.

Diese Kräfte können nur das für ihre unmenschlichen Ziele mißbrauchen, das von der allumfassenden Schöpferkraft erschaffen wurde. Damit setzen die gegen den Plan der allumfassenden Schöpferkraft angetretenen permanent wirkenden Kräfte die Tradition des Mißbrauches jeden Aspekts der irdisch erschaffenen Möglichkeiten konsequent fort.

Alles was für die Weiterentwicklung der Menschheit vorgesehen war, wurde und wird weiterhin im Sinne Fausts gebraucht. Goethe verlieh im Faust Mephistopheles die Worte „Ich bin die Kraft, die Böses will und Gutes schafft.“ Diese Kräfte haben nur den Willen zu zerstören. Konstruktives zu entwerfen und aufzubauen, dazu wären sie zwar theoretisch in der Lage, aber nicht willens.

Diese zerstörerischen Kräfte können nur versuchen alles das zu mißbrauchen, das von der Schöpferkraft erschaffen wurde. Was sie nicht können ist, die Entwicklung der Menschheit aufzuhalten oder zurück zu werfen. Sie können es nur versuchen und genau darin liegt ihre Aufgabe. Sie sind die Widersacherkräfte. Was wäre eine Menschheitsentwicklung wert, die jedem Individuum oder einer Schicksals-gemeinschaft nicht denjenigen Kräften den freiheitlichen Spielraum gäbe, an Widerständen zu wachsen?

Mögliche Entwicklungen
Diejenigen gesellschaftlichen Kräfte, die konsequent weiter versuchen, ihre gesellschaftliche Inkompetenz weiter zu beweisen um die Zukunft einer Schicksalsgemeinschaft zu verhindern, werden von einer zunehmenden Unruhe geplagt, das sie plötzlich ihren gesellschaftlichen Status verlieren könnten. Deswegen werden sie alle in ihrer gesellschaftlichen Machtposition zur Verfügung stehenden Mittel dafür einsetzen, um diesen für sie bedrohlichen Umbruch zu verhindern, der aus astrologischer Sichtweise nicht zu verhindern ist. Deshalb versuchen diese Kräfte alle für sie unangenehmen Äußerungen im Netz zu unterbinden.

Die bisherigen gesellschaftlichen Negativeliten können auch die Zeichen der Zeit lesen und werden versuchen, den ihnen drohenden Umbruch des eigenen Machtverlustes auf die ihnen bisher untergeordneten Gesellschaftsschichten zu übertragen und zu verstärken. Damit wollen sie die für sie drohende Gefahr ihres gesellschaftlichen Positionsverlustes weiterhin erhalten. Abgeschottet und rund um die Uhr von Leibwächtern bewacht, ziehen sich diese in ihre eigenen Refugien zurück. In ihren Rückzugszentren werden sie mit jenen weiterhin Pläne schmieden, wie sie weiterhin den für sie drohenden gesellschaftlichen Machtverlust auf andere abwälzen können. Uranus im Stier wird zuverlässig dafür sorgen, das diejenigen abstürzen werden, die sich bisheri in einer gesellschaftlichen Machtposition wähnen. Uranus im Stier wird zusammen mit Pluto im Steinbock während ihres Aufenthaltesin in den jeweiligen Zeichen zuverlässig für eine zukunftsfähige Veränderung des gesellschaftlichen Gefüges sorgen.

Eine für beide Seiten annehmbare Lösung könnte darin bestehen, das die bisherige Negativelite sukzessive ihre bisherige Rolle im gesellschaftlichen Leben neu überdenken und an das Volk übergeben würde. In den Zeiten von Pluto im Steinbock eine sehr unrealistische Einschätzung der aktuellen Geschehnisse. Ein Hoffnungsschimmer gleich zum Auftakt? Diesmal konnte der erste Versuch in Europa noch abgewendet werden.

Durch den zunehmenden Plutotransit auf seine Radixposition im Gründungshoroskop der USA wird diese ihre bisherige Rolle als weltbeherrschende Militär- und Finanzmacht zunehmend einbüßen. Die Anzeichen dafür mehren sich. Damit besteht für Deutschland vermehrt die Chance, sich aus der bisherigen transatlantischen Vormundschaft durch die Hinwendung an Russland und China zu lösen.

Mitteleuropas Bestimmung zu verhindern gleicht dem Versuch den Gang der Menschheitsentwicklung aufzuhalten. Was immer seine Feinde unternehmen, am Ende werden sie scheitern.
Rudolf Steiner