Ein Traktat über das Böse


Ein Traktat über das Böse

Europa_der_VielfaltNiemals ist das Wirken des Bösen – außer im neuen Testament – treffender geschildert worden als in Goethes Faust:

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles was entsteht;
ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wärs wenn nichts entstünde.
So ist denn alle, was ihr Sünde, Zerstörung,
kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element
….
Ich bin ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

 Weiter heißt es:


Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war
Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar,
Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht
Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht,
Und doch gelingt’s ihm nicht, da es, so viel es strebt,
verhaftet an den Körpern klebt.
Von Körpern strömt’s, die Körper macht es schön,
Ein Körper hemmt’s auf seinem Gange;
So, hoff ich, dauert es nicht lange,
Und mit den Körpern wird’s zugrunde gehn.

Und mit dem Geiste wieder auferstehn
(letzte Zeile ergänzt vom Autor).

Diesen Worten von Mephistopheles ist zu entnehmen, das das sog. Böse ein wesentlicher Teil der Schöpfung ist und eine Aufgabe hat. Die Rolle des Bösen ist bereits im Entwurf des Schöpfungsplans vorgesehen. Doch wie alles, was bisher von der Schöpfung zur Entwicklung des Menschen bereit gestellt wurde, wird auch dieses Prinzip von egomanisch besessenen Kräften für ihre eigenen Ziele mißbraucht. So auch in diesem Falle.

Der allumfassenden Schöpferkraft war es bewußt, daß es notwendig war eine Kraft zu erschaffen, die dafür zuständig ist, das transformieren zu können, das für die weitere Entwicklung des Menschen eher hinderlich als förderlich ist. Im Schöpfungsplan war das sog. Böse dafür vorgesehen, Überholtes und Hinderliches zu entfernen, Raum zu schaffen für einen weiteren Entwicklungsschritt des Menschen. Käme es denn einem Gärtner oder Winzer in den Sinn, einen Baum oder einen Rebstock mit Stumpf und Stiel auszurotten, wenn er noch gute Früchte trägt? Nein, er wird diesem regelmäßig die Hege und Pflege angedeihen lassen damit er auch weiterhin eine gute Ernte bringt.

Damit öffnet sich die gesamte Bandbreite der Spielarten des Bösen. Wenn wir aber an dieser Stelle nur die extremen Ränder betrachten, läßt sich das sog. Böse differenzieren. Unterscheiden in dasjenige, das der weiteren Entwicklung dienlich ist (=das relative Böse) und demjenigen, das alles zerstören nur um des Zerstörens willen (=das ultimative Böse). Das relative Böse will die Hindernisse für die weitere Entwicklung des Menschen beseitigen, während das ultimative Böse das Kommen des personifizierten Bösen voran treiben will.

Im neuen Testament wird diese Thematik so beschrieben:

Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
Mt 7,15-19

Vom Wirken des Bösen

Mitteleuropa und insbesondere Deutschland ist durch die weltweit dichteste Konzentration von Volksgeistern die Speerspitze der spirituellen Menschheitsentwicklung. Es ist deshalb nicht verwunderlich, das sämtliche antichristlichen Kräfte alles versuchen, das weitere qualitative Durchchristen dieses Kontinents (=Ablösen von den traditionellen Institutionen und dem Hinwenden zum esoterischen Christentum) und das weitere Ausbreiten des esoterischen Christentums zu verhindern. Diese spirituelle Tatsache ist in seiner wahren Bedeutung und in seiner voller Gänze noch den wenigsten traditionellen Christen in Europa bewußt, während dies den antichristlichen Kräften bereits seit Jahrhunderten bekannt ist.

Deswegen haben diese Kräfte den Plan entwickelt, Europa mit kulturfremden und antichristlichen Scheinasylanten und Scheinmigranten unter dem Mißbrauch des Asylrechts zu überfluten. Mit dieser Maßnahme verfolgen sie gleichzeitig mehrere Ziele.

1. Diese Kräfte haben sich damit aus ihrer Sicht eine unendliche Einnahmequelle erschlossen. Lt. einer Meldung der Conservative Tribune haben die Einnahmen der illegalen Schleuser derzeit einen Höchstwert von 32 Billionen (=ca. 29 Milliarden Euro) erreicht. Mit einer Geburtenrate von einer Million innerhalb einer Woche auf dem afrikanischen Kontinent ist für ausreichend Nachschub nach Europa gesorgt.

2. Das Ziel des weiteren Ausbreitens des Islams in der europäischen Hochburg des Christentums soll demografisch erreicht werden und damit das weitere Existenz des Christentums auf europäischen Boden zunehmend reduziert werden.

3. Der daraus wahrscheinlich beabsichtigte Bürgerkrieg in Europa und die dadurch vereinfachte Übernahme in eine NWO ist aus meiner Sicht der wichtigste und entscheidendste Grund für dieses strategische Vorgehen. Denn lt. Sunzi (=Die Kunst des Krieges) ist der klügste Krieger der, der niemals kämpfen muß, sondern andere für sich kämpfen läßt.

4. Die Kosten für die Unterbringung und Unterhalt der illegal Eingeschleusten müssen vom jeweiligen Sozialetat des Ziellandes finanziert werden. Damit wird der Sozialetat auf Kosten der einheimischen Bevölkerung und auch deren Zukunftsaussichten auf eine sichere Versorgung zunehmend geschwächt. Das führt zur weiteren Unzufriedenheit und schürt die Konfliktbereitschaft weiter an.

Wenn sie weiter über diese Sachverhalte nachdenken, werden sie sicherlich noch weitere Zusammenhänge erkennen.

Es ist nicht so, das das christlich orientierte westliche Europa nicht diejenigen aufnehmen könnte, die als tatsächlich Verfolgte Anspruch auf Asyl haben. Es muss aber unterschieden werden zwischen den tatsächlich Schutzsuchenden, den offensichtlichen Wirtschaftsmigranten und denjenigen Kräften die die Absicht verfolgen, sämtliche europäischen Volksgeister und insbesondere den deutschen Volksgeist vollkommen von der Erde tilgen zu wollen.

Mitteleuropas Bestimmung zu verhindern, gleicht dem Versuch den Gang der Menschheitsentwicklung aufzuhalten. Was immer seine Feinde unternehmen, am Ende werden sie scheitern.
Rudolf Steiner