Der göttliche Weltenplan (5)


Gegenplan zum Christusbewußtsein: das Gefangenhalten der Menschheit in der satanischen Matrix.

4. Fortsetzung: Wirtschaftliche & finanzielle Macht

wahrheiltheilt_Werfen wir vor möglichen Lösungsansätzen zuerst einen Blick auf das herrschende Finanzsystem und den damit verbundenen und sich selbst immer mehr verstärkenden Zinseszinseffekt. Fakt ist, das seit der Einführung dieses Systems kein Geld je auf den Markt gekommen ist, das nicht frei von Zinsen wäre. So addieren sich die Zinsbelastungen über die Wertschöpfungskette und zusätzlich über die Zeit. Konservativen Schätzungen nach, soll der Anteil des Zinseszinseffektes in allen Preisen 40 Prozent betragen.

Der Zinseszinseffekt ist aber nur ein Teil der Preisgestaltung. Betrachtet man das gesamte Bild, müssen bei jeder Stufe in der wirtschaftlichen Prozesskette nicht nur die Zinsen, sondern die gesamten direkten und indirekten Steuern, sowie die Lohnkosten aller an diesem Unternehmen beteiligten Mitarbeiter einpreisen und diese kumulieren sich bei jeder Stufe weiter. Von denjenigen Kräften die dieses System am Laufen halten, wird dieses so ausbalanciert, das die wirtschaftlichen Anreize gerade noch genügend hoch sind, sich dem Wettbewerb zu stellen und andererseits die Belastungen gerade noch als annehmbar erscheinen sollen.

Fügt man bei der Lohngestaltung zum Zinseszinseffekt noch die direkten (=z.B. EKST, MWST) und indirekten Steuern (=z.B. Stromkosten, Mineralölsteuer) und die sozialen Pflichtabgaben hinzu, landet man im Ergebnis bei ca.10 Prozent des Einkommens, das dem normalen Arbeitnehmer am Ende noch zur eigenen Verfügung steht. Hinzu kommt die kalte Progression und die Tatsache, das die Steuertabellen der EKST seit Jahren – oder sind es bereits Jahrzehnte? – nicht mehr an die Inflation angepasst wurden.

Inzwischen hat das derzeit noch herrschende Finanzsystem dafür gesorgt, das auf allen Stufen des wirtschaftlichen Betätigens, der Löwenanteil dieses heimlich still und schleichend sich vollziehenden Prozesses der Abschöpfung der Erwerbskraft denen gutgeschrieben wird, die sich an diesem Komplott aktiv beteiligen und dieses weiter am Laufen halten wollen.

Geisteswissenschaftlich gesehen sind diese Kreise den Verführungskünsten Ahrimans (=Kompensation des Skorpion-Prinzips über das Stier-Prinzip) anheim gefallen. Das Stier-Prinzip wurde von der allumfassenden Schöpferkraft einstmals dafür vorgesehen, das für alle Menschen in der irdischen Sphäre ausreichend Ressourcen für ihre weitere Entwicklung zur Verfügung stehen. Doch wie alles, das von der allumfassenden Schöpferkraft der gesamten Menschheit zur Verfügung gestellt wurde, wird auch das Stier-Prinzip von den Widerstandskräften durch das Skorpion-Prinzip mißbraucht. Die Aufgabe des Menschen ist, beide Prinzipien wieder auf seine ursprüngliche Absicht zurück zu führen. Nämlich so, das beide Prinzipien dem Einzelnen (=Stier-Prinzip, erwachsene Form) und dem Allgemeinwohl (=Skorpion-Prinzip, erwachsene Form) dienen. Das derzeitige menschenunwürdige Finanz- und Wirtschaftssystem zeichnet sich dadurch aus, das die große Mehrheit der Menschen für anonyme Konzerne oder dem Staat arbeiten

Lösungsansätze
Eine grundsätzliche Lösung dieser finanziellen und wirtschaftlichen Machtverteilung kann nur auf der Metaebene gelöst werden. Bei der Suche nach einem menschenwürdigeren Modell muss der wirtschaftliche Aspekt eine zentrale Rolle dahingehend einnehmen, daß die Ergebnisse der Arbeitsleistung (=Umwandlung des virtuellen Giralgeldes in reale Werte) tatsächlich denen zu Gute kommen, die die tatsächliche Leistung der Umwandlung des virtuellen Giralgeldes in reale Werte vollbringen.

Der Ansatz zur Lösung eines menschenwürdigeren Finanzsystems kann meiner Ansicht nach nur darin liegen, das die bisherige Machtkonzentration in den Händen weniger auf eine breitere Basis gestellt wird. Z.B. dadurch, daß das bisher ausgeübte Monopol der virtuellen Gelderzeugung nicht nur in den Händen weniger liegt, sondern das Monopol der Geldschöpfung dem Hoheitsrecht jeden Staaten unterliegt. Geht man noch einen Schritt weiter, so könnte das Monopol der virtuellen Gelderzeugung auch auf jeden einzelnen Menschen übertragen werden. Beide Ansätze widersprechen sich nicht und könnten sich auch ergänzen.

Jedem Menschen wird bei der Geburt ein virtuelles Guthaben zur Verfügung gestellt, über das er während seiner gesamten Lebenszeit beliebig verfügen und damit wirtschaften kann, dem lebenslangen Grundvermögen. Damit wird jedem Einzelnen ein finanzieller Grundrahmen zur Verfügung gestellt, den er je nach seiner jeweiligen Lebensphase, z.B.  für seine Ausbildung einsetzen oder durch seine Arbeitsleistung weiter ausbauen kann. Das ist ein vollkommen anderer Ansatz als das bedingungslose Grund-ein-kommen. Das BGE wird aus Steuergeld finanziert, nutzt also nicht die Möglichkeit der virtuellen Gelderzeugung auf der individuellen Ebene.
Damit wird jeder Mensch von Geburt an unternehmerisch tätig. De facto ist er dies auch bereits im  bestehenden Schuldgeldsystem, nur mit dem wesentlichen Unterschied, das die Ergebnisse seiner Arbeitskraft nur im geringen Maße ihm selbst zukommen und der weit größere Anteil durch das Finanzsystem abgeschöpft wird. Außerdem werden bei der Kreditvergabe die Zinsen nicht mit ausgegeben und der Kredit nicht in voller Höhe ausbezahlt sondern nur mit einem Abschlag, dem Disagio. Um die Zinsen und den Kreditabschlag erwirtschaften zu können, wird der Kreditnehmer automatisch dazu gezwungen, mit allen anderen Kreditnehmern in Konkurrenz zu treten. Der Begriff des Raubtierkapitalismus ist absolut zutreffend. Zutreffend ist aber damit auch, das dieses Finanzsystem unmenschlich ist, denn es will alle Menschen zurück auf die Stufe des Tieres zwingen.

Beim lebenslangen Grundvermögen dagegen müssen keine Zinsen gezahlt werden und damit wird die entstandene Sklaverei des alten Finanzsystems vollkommen entfernt. Bei der Geburt wird jedem Menschen kostenlos ein irdischer Lebenskörper zur Verfügung gestellt. Warum nicht auch auf der finanziellen Ebene ein lebenslanges Grundvermögen? Natürlich müssen die Details noch ausgearbeitet werden. An dieser Stelle es geht mir um ein grundsätzliches Umdenken und um einen möglichen Entwurf eines zukünftigen menschenwürdigen Finanzmodells.

Eine kritische Betrachtung der vorgesehenen Finanzierung der sozialen Dreigliederung
Ein noch weit darüber hinaus gehender Lösungsansatz auf der Metaebene ist der Entwurf der sozialen Dreigliederung. Diese umfaßt nicht nur das hier besprochene Wirtschaftsleben, sondern auch das Bildungs- und Rechtssystem. Der Grundprinzip der Dreigliederung besteht darin, daß das Wirtschaftsleben, das Bildungs- und das Rechtssystem jeweils voneinander getrennt und eigenständig werden. Dies wäre in seinem Grundsatz eine hervorragende Lösung, übernimmt aber in seinem bisherigen Entwurf näher betrachtet, einen Teil des alten Finanzsystems dadurch, das wiederum ein Wirtschaftsrat die Verantwortung für die Finanzierung des Bildungs- und Rechtssystems übernehmen soll. Damit wäre das Bildungs- und Rechtssystem wiederum abhängig von der Wirtschaft und stünde a priori an der obersten Stelle, die die beiden anderen Glieder finanzieren sollen. Das Rechtssystem könnte sich m.E. selbst finanzieren und wäre dadurch unabhängig von der politischen Einflußnahme. Auch die Bildung könnte es sich bis zu einem gewissen Teil leisten, sich selbst zu finanzieren. Die Lücke würde das Modell des lebenslangen Grundvermögens für einen Wettbewerb um die besten konzeptionellen Vordenker umschließen, sowie auch die Hilfe für diejenigen, die auf die beste Förderung ihrer individuellen Anlagen während ihrer Ausbildungszeit angewiesen sind. Damit stellt sich die Frage, wer diese individuellen Anlagen in dem vorgesehenen Entwurf des Lebensplanes eines Menschen erkennen kann? Auf diese Frage werde ich im einen meiner nächsten Beiträge eingehen.

Mit der sozialen Dreigliederung wäre auch das Problem des bisherigen Parteienkartells gelöst, das erfolgreich nicht nur die drei Säulen der demokratischen Gewaltenteilung ideologisch unterwanderte, sondern auch die Medien. Durch die Abhängigkeit ihrer Beschäftigten in der Verwaltung, der Justiz und im Bildungswesen konnten sie ihre innere politische Dominanz über diese nach außen hin scheinbar unabhängige Gewaltenteilung immer weiter ausbauen. In ihrer ureigenster Domäne – der legislativen Seite der Gesetzgebung – verfolgen sie vornehmlich die Erhöhung ihrer Diäten und ihrer Alterssicherung, das Aufblähen des Bundestages und des Verrates an den Interessen der Bürger. Die Finanzierung der Parteien ist scheinbar nach außen hin durch das Parteiengesetz geregelt, aber durch die Vorfälle in der Vergangenheit immer mehr in Verruf geraten. Es ist kein Geheimnis, das Lobbyisten zunehmend Einfluß auf die Gesetzgebung einnehmen. Die Einzigen, die durch Lobbyisten auf dieser Ebene nicht vertreten werden, sind die Bürger. Die Lobbyisten für die Bürger sollten ursprünglich die Abgeordneten sein, aber was haben diese daraus gemacht und zu was sind sie mutiert?

Wenn man an dieser Stelle nochmals die vorher gemachten Aussagen bez. der wirtschaftlichen und finanziellen Macht betrachtet und sich die Frage stellt, wie durch die Parteienoligarchie die demokratische Gewaltenteilung ad absurdum geführt werden konnte, stellt sich die Frage nach der verursachenden Kraft hinter all diesen auftretenden Phänomenen. Diese Frage führt zur Ausgangsgrafik, dem satanischen Regelkreis und dem allsehenden Auge zurück. Hinter all den vordergründigen Erscheinungen befindet sich im Hintergrund eine geistige Wesenheit, in der alle unsichtbaren Fäden des Netzwerkes zentral zusammen laufen. Diejenigen, die der Spinne dabei halfen ihre Netze aufzuspannen oder ihre Netze weiter auszuwerfen, werden einst selbst zum Opfer ihrer unmenschlich anmutenden Machtgelüste werden.