Der Beginn vom Ende der Ära Merkel


Der Beginn vom Ende der Ära Merkel

Titanic-on-Iceberg-by-GHMit dem minutengenauen Saturn-Transit über ihren Mars wurde das Ende der Ära Merkel eingeleitet. Wie 1945 nach zwölf Jahren die Ära von Hitler vorbei war, geht zur aktuellen Pluto-Opposition zu 1933 die Ära von Merkel ebenfalls nach zwölf ihrem Ende entgegen.

Der Eintritt von Lilith in das Zeichen des Steinbocks seit dem 9.11.2017 hat aus astrologischer Sicht sicher dazu beigetragen, das die FDP die Sondierungsgespräche abgebrochen hat. Es ist die Stärke von Lilith, aussichtslose Positionen zu erkennen und konsequent zu handeln. Lilith war in der jüdischen Mythologie die erste Frau Adams. Sie wollte sich Adam nicht unterwerfen und hat es deswegen vorgezogen ihre Freiheit zu behalten. Der Aufenthalt Lilith im Zeichen Steinbock wird für weitere Politikverdrossenheit der Wähler sorgen.

Von allen Seiten wird nun auf die FDP medial eingedroschen, weil sie der Versuchung der Regierungsbeteiligung nicht erlegen ist. Das ist der eigentliche Vorwurf, dass sie ihre eigenen Grundsätze, die sie vor der Wahl abgegeben hat, nicht wegen eines kurzfristigen Machtkalküls verraten hat. Ohnehin wäre diese Jamaika-Koalition aus meiner Sicht spätestens zur Landtagswahl in Bayern im Herbst 2018 auseinander gebrochen.

Dies ist eine schallende Ohrfeige für Merkel, die einst tönte:
Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt. Und wir müssen damit rechnen, dass das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.

Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, nähern sich die politischen Verhältnisse der BRD immer mehr denen der Weimarer Republik und damit der Unregierbarkeit. Nur mit einem wichtigen Unterschied. Die Hitlerdiktatur war das Ende der Unregierbarkeit des ersten Versuches einer parlamentarischen Demokratie von 1918 bis 1933. Die Merkelsche Gesinnungsdiktatur wird mit ihr untergehen und damit die Voraussetzungen schaffen, dass wieder eine echte Parlamentskultur und Glaubwürdigkeit in den deutschen Bundestag einziehen kann und dass bestehende Gesetze von der Regierung eingehalten werden. Diese Noch-Regierung hat sich vor allem dadurch ausgezeichnet, das sie selbst diejenigen Gesetze verletzt hat, die von dieser selbst voran getrieben worden sind.

Die FDP hat den Anfang gemacht und ein Zeichen gesetzt. Politische Beliebigkeit, formelle Korrektness und das jahrelange Verschweigen der tatsächlichen Probleme dieses Landes sollten wieder durch sachliche Inhalte und Glaubwürdigkeit ersetzt werden. Das ist aus meiner Sicht der Beginn einer Trendumkehr im deutschen Bundestag.

Deswegen braucht weder die FDP noch die AfD Neuwahlen zu fürchten. Die anderen Altparteien müssen befürchten, das ihre bisherigen Wähler nicht vergessen werden, dass ihre Interessen am Spieltisch der Sondierungsgespräche für den weiteren Machterhalt von Merkel wie heiße Kartoffeln alternativlos hin und her geschoben wurden.

Wann wird sie endlich begreifen, dass ihre Zeit abgelaufen ist und die Konsequenzen daraus ziehen? Natürlich wird sie versuchen so weiter zu machen wie bisher und hat bereits verlauten lassen, dass sie für eine Neuwahl wieder zur Verfügung steht. Das stürzt den Kanzlerinwahlverein in das Trauma der Nachfolge nicht nur bei der CDU. Erfolgt keine Palastrevolution aus den eigenen Reihen, wird der Wähler diese erzwingen. Wenn sich die Altparteien sich nicht von Grund auf wandeln, werden die ehemaligen Volksparteien in die politische Bedeutungslosigkeit verschwinden und neue entstehen, die tatsächlich die wahren Interessen des deutschen Volkes vertreten.

Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.
Aurelius Augustinus