Das eigene und das gemeinschaftliche Selbst (3)


Das eigene und das gemeinschaftliche Selbst (3)

freimaurer-washington2Aufgestellt in der Mitte Europas sieht sich die deutsche Schicksalsgemeinschaft, zusammen mit allen anderen europäischen Völker, durch die von den hinter der EU stehenden manipulativen Kräften mit dem immer mehr zu Tage tretenden Versuch außereuropäischer Kräfte ausgesetzt, die die seit drei Jahrtausenden errungenen kulturellen Werte des christlichen Abendlandes zerstören wollen.

Rom war vor dem Erscheinen des Christusimpulses das militärische Zentrum Europas und des nahen Ostens, das beginnend mit der Geburt Christi fünfhundert Jahre später endgültig zerfiel. Der christliche Geistesimpuls der durch das Erscheinen der Christuswesenheit eingeleitet wurde, wurde von der Nachfolgeorganisation des Cäsarentums – der römisch-katholischen Kirche (RKK) – in der Weiterführung ihres globalen Anspruches dazu benutzt die alleinige Geistesherrschaft für sich zu beanspruchen zu wollen. Hineingestellt in das ehemalige imperialistische Machtzentrum ist die römisch-katholische Kirche als geistige Nachfolgeorganisation der ehemals militärischen Cäsaren zu sehen. Dieser geistige Allmachtsanspruch der römisch-katholischen Kirche wurde 1517 durch Martin Luther substantiell korrigiert. Er hatte erkannt, das es keiner Institution bedarf damit jedes Geist.Seele.Wesen durch das Gebet in einen direkten geistigen Kontakt mit der allumfassenden Schöpferkraft treten kann.

Durch Martin Luther wurde 1517 Jahre nach Christi Geburt der Allmachtsanspruch der römisch-katholischen Kirche dahingehend korrigiert, das die römisch-katholische Kirche bisher für sich in Anspruch nahm und immer noch nimmt, sich als organisierte Stellvertreter nicht von Christi sondern von Petrus darzustellen.

Rom, als ehemals militärisches Machtzentrum führt den Willensimpuls der geistigen Kräfte weiter, die sämtliche Völker dieser Erde unterjochen wollen. Nach dem Zerfall des römischen Imperiums nicht mit einer militärischen sondern mit einer geistigen Strategie, dem Papsttum. Das Papsttum begründet sich nicht auf einen geistigen Machtanspruch sondern auf ein angebliches unterirdisches Grab Petrus unterhalb der Petruskirche, nicht auf Christi selbst.

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger:
Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei.
Matthäus 16,18-19

Leider ist genau das Gegenteil dessen wahr geworden. Die Mächte der Unterwelt haben die RKK überwältigt. Symbolisch gesehen als ein untrügliches Zeichen für das Wirken Ahrimans, das im AT bewußt verschwiegen und gleichzeitig Luzifer als eine falsche Schlange verteufelt wird. Um die weltliche Macht der römisch-katholischen Kirche weiter auszubauen wurde u..a. ihren Priestern das Zölibat auferlegt.

Dies aus zweierlei Gründen. Erstens, das sie keine weltlich anerkannten Nachfahren zeugen durften und damit ihr irdisches Vermächtnis alleine der Kirche zufiel. Zweitens, um das weibliche Geschlecht entsprechend dem Mythos der Verführung im Paradies symbolhaft weiter als diejeinige darzustellen, die lt. AT aus seinen Rippen entstand und Adam verführte. Somit entstand Lilith. Eva ist der durch Adam gezähmte Anteil der weiblichen Kraft, Lilith ist der ungezähmte Anteil, der sich Adam nicht unterwarf und sich auch niemals unterwerfen wird. Diese Haltung der römisch-katholischen Kirche gegenüber dem Weiblichen zieht sich sich wie ein roter Faden durch ihre Unheilsgeschichte der RKK und fand seine weitere Fortsetzung in den Hexenververbrennungen des Spätmittelalters. Heutzutage findet sich diese pervertierte Geisteshaltung in den homophilen und pädophilen Skandalen nicht nur um den unheiligen Stuhl wieder.

Ein astrologischer Exkurs
Astrologisch wird Lilith durch die Achse des Apogäum und des Perigäum symbolisiert, dem erdfernsten und erdnächsten Punkt der Bahn des Mondes um die Erde. Nach den Aussagen von Rudolf Steiner trennte sich einst der Mond von der Erde, damit die Weiterentwicklung auf der Erde nicht gefährdet wurde. Aus geisteswissenschaftlicher Sichtweise verkörpert der Mond retardierende Geisteskräfte, die im Sinne der weiteren Menschheitsentwicklung aus dem lebenden Prozeß dieses Planeten körperlich ausgeschieden werden mußten. Dennoch haften die überholten Relikte des vergangenen Mondenbewußtseins körperlich, seelisch und geistig an jeden von uns.

Wie wir uns von diesen Relikten lösen können, verrät uns die Mondknotenachse. Jedes Geist-Seele-Wesen sieht sich in seiner irdischen Inkarnation entsprechend seiner bisherigen Verhaltensweise in eine Entwicklungssituation hinein gesetzt (=Extrempunkte des ausgeschiedenen Mondes um die Erde) sich freien Willens sich für oder gegen seine weitere Entwicklung zu entscheiden. Der gordische Knoten des eigenen Schicksals wird dadurch gelöst das sich das eigene Bewußtsein an dem Ziel orientiert, die durch die Entwicklungsachse des aufsteigenden Mondknotens aufgezeigt wird. Zu einem späteren Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte muss der bisherige Schwachpunkt zu einer Stärke entwickelt werden, damit die bisher ausgeschiedenen Mondenkräfte in das irdische Weltengeschehen konstruktiv wieder reintegriert werden können.

Dieser Aufforderung für die eigene Weiterentwicklung kann sich niemand entziehen, keine Gesellschaft, kein Volk und kein Staat, auch nicht Amerika.

 

Die weltweiten Folgen des irdischen Erscheinens Christis
Durch das irdische Erscheinen der Christuswesenheit zerfiel fünf Jahrhunderte später das römische Reich in der damals bekannten Welt und gleichzeitig entstand das Papsttum. Während das römische Imperium zunehmend zerfiel, wurde die römische Staatsreligion – das Chistentum – durch die römisch-christlichen errichteten Zentren in Trier, Köln, Worms, Speyer und Mainz usw. der ehemals von der Christuswesenheit ausgehende Christushauch dem deutschen Volksgeist eingehaucht.Dieser Christusimpuls setzte sich weiter fort und es entstand die längste Friedensperiode in der deutschen Geschichte, das heilige römische Reich deutscher Nation.

Ca. tausend Jahre nach dem das römische Imperium auf europäischen Boden zerfiel sind zwei gleichzeitig stattfindende welthistorische Geschehnisse zu beobachten. 1492 entdeckte Kolumbus Amerika und 1517 veröffentlichte Martin Luther seine erkenntnistheorethischen Betrachtungen 1517 in Wittenberg.

500 Jahre später nach diesem europäischen und außereuropäischen Geschehen können wir als Zeitgenossen mit ansehen, wie wiederum ein Imperium zerfallen wird, das von den geistigen Nachfolgekräften des ehemaligen römischen Imperiums errichtet wurde.

Aus den europäischen Gefilden vertrieben mussten sich die Geisteskräfte, die das ehemalige römische Imperium erschufen eine neue Wirkungsstätte suchen. Diese haben sich dem Zerfall ihres Imperiums in der damals bekannten Welt eine neue Wirkungsstätte in Washington errichtet. Erkennbar an der mathematischen Symbolik und der innerstädtischen Architektur Washingtons. Die alte Welt bot den nach irdischer Macht expansionssüchtigen Kräften keine adäquate Wirkungsstätte mehr. So wurde die Ostküste der USA zum neuen Zentrum ihres erneuerten Versuches auserkoren als ehemalige unipolare Weltmacht ihre verlorene Weltherrschaft auf dem europäischen Kontinent in einem erneuten Versuch auf den gesamten Planeten zu erweitern. Rom als vergangenes imperialistisches Machtzentrum wurde in der neuen Welt durch Washington abgelöst.

Mitteleuropas Bestimmung zu verhindern gleicht dem Versuch den Gang der Menschheitsentwicklung aufzuhalten. Was immer seine Feinde unternehmen, am Ende werden sie scheitern.
Rudolf Steiner