Das eigene und das gemeinschaftliche Selbst (16)


Das eigene und das gemeinschaftliche Selbst (16)

wassermannDurch das Erschaffen des eigenen ICH-Bewußtseins (=JCh) und durch die Gnade der allumfassenden Schöpferkraft wird es lt. Rudolf Steiner in der fünften nachatlantischen Kulturperiode unumgänglich, daß das bisherige Wirken der geistigen Wesenheiten immer mehr offensichtlich wird, die seit zwei Jahrtausenden bisher ihr Unwesen im Geheimen trieben. Im ablaufenden Fischezeitalter, 2000 Jahre nach Christi Geburt stehen wir wieder kurz vor einer allumfassenden geistigen Zeitenwende.

Die Arroganz der noch irdisch Mächtigen hat bereits ihren Zenit überschritten und ist dem Verfall preisgegeben. Vergeblich klammern sich diese gewissenlosen Kreaturen an ihre noch verbliebene Macht und versuchen verzweifelt ihren bevor stehenden Untergang mit all ihren noch zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern. Doch alles was sie versuchen, ihren Untergang abzuwenden wendet sich in sein Gegenteil. Für eine kurze Machtperiode innerhalb eines Erdenlebens haben sie ihr ICH-Bewußtsein an Ahriman verkauft. Dieser wird sie nach ihrem Tode empfangen und sie weiter als erdgebundene Seelen in den irdischen Sphären gefangen halten.

Mit einer mathematischen Präzision werden nicht nur die kommenden Entwicklungsschritte der gesamten Menschheit vorbereitet, sondern auch das Erleben jedes Einzelnen. So offenbart sich der Plan der allumfassenden Schöpferkraft nicht nur in den Weltzeitaltern, sondern auch im irdischen Erdenleben jedes einzelnen Geist.Seele.Wesens. In dem ständigen Erleben seiner kosmischen Wirkungskraft, seiner Weisheit, Liebe und Gnade. Jedes Geist.Seele.Wesen befindet sich auf seinem eigenem Schwingungsniveau, den Entwicklungsprozess der gesamten Menschheit, zu fördern oder zu verhindern.

Die professionell ausgeübte astrologische Erkenntnis, bietet die Voraussetzungen dafür, dass das für jedes einzelne Geist.Seele.Wesen vorbereitete Szenario auf der geistigen Ebene wieder im Bewußtsein der irdisch inkarnierten Persönlichkeit auferstehen kann.

Am beginnenden Morgen des Zeitalters des Wassermanns versuchen die bisher bestimmenden Kräfte des ablaufenden Fische.Zeitalters mit all ihren zur Verfügung stehenden Kräften das kommende Weltzeitalter vergeblich zu verhindern. Ein kommendes Weltzeitalter der nächsten zweitausend Jahre, das unaufhaltsam ist. Das bereits beginnende Weltzeitalter wird dem vergeblichen Versuch der Globalisten eine OWO zu errichten, zu ihrem endgültigen Ende führen. Unaufhaltsam werden die globalistischen Bestrebungsversuche, eine OWO zu errichten, zunehmend durch regionale Unabhängigkeitsbestrebungen ad absurdum geführt.

Wir erinnern uns
Im Grunde unseres Wesens sind wir ewig existente geistige Wesen. Wir sind die einzigen Außerirdischen, die auf diesem Planeten eingeflogen sind. Mit der zunehmenden Entwicklung des Bewußtseins wird die Verantwortung nicht nur für die eigene, sondern auch für die gesellschaftliche und weitere menschliche Weiterentwicklung in die geistige Verantwortung aller von dem allumfassenden Sein erschaffenen Geist.Seele.Wesen gelegt. Das individuelle Bewußtsein soll aus seinem freien und eigenem Willen dasjenige erkennen, das es ihm ermöglicht, sich selbst immer mehr als wesensgleich mit den Eigenschaften der allerhöchsten Schöpferkraft zu erkennen.

Das Geschenk der allumfassenden Schöpferkraft an das eigene Ich-Bewußtsein ist ewig und unzerstörbar und deswegen unaufhaltsam. Diejenigen Geist.Seele.Wesen, die bewußt die weitere Menschheitsentwicklung verhindern wollen – schwarzmagisch wirkende okkulte Kräfte  – nehmen bewußt in vielen Inkarnationen das Risiko auf sich, sich auf den niedersten Evolutionsstufen wiederzufinden um vielleicht nochmals aus der Gnade der allumfassenden Schöpferkraft die Chance zu einem weiteren menschlichen Neuanfang zu bekommen.

Nach Swedenborg, kommt jeder zu der Gesellschaft, in der sein Geist schon gewesen war, denn jeder Mensch ist seinem Geiste nach mit irgendeiner Gesellschaft, entweder einer höllischen, der Gute mit einer himmlischen, verbunden, der Böse mit seiner höllischen, der Gute mit einer himmlischen. Zu dieser wird der Geist allmählich hingeführt und tritt zuletzt in sie ein. Der böse Geist kehrt sich, wenn er im Zustand seines Inwendigen ist, stufenweise seiner Gesellschaft zu und stellt sich zuletzt gerade vor sie hin, noch ehe dieser Zustand zu seinem Ende gelangt ist; ist aber dieser Zustand ganz erreicht, so stürzt der böse Geist sich selbst in die Hölle, wo seinesgleichen sind.
Alfons Rosenberg, Die Seelenreise, Turm Verlag Bietigheim.

Die allumfassende Schöpferkraft trägt in sich die vollkommene Liebe, Weisheit und Gnade, das jedes Geist.Seele.Wesen die ihm gebührende Zeit und den Ort für seine weitere Entwicklung vorfindet. Das eigene Bewußtsein im Erscheinen der rechten Zeit und des rechten Ortes ist das Geschenk des allumfassenden Bewußtseins an jeden Menschen. Dieses allumfassende Bewußtsein hat den Menschen erschaffen, damit es in allen Menschen wieder auferstehen kann.

Im jetzigen Bewußtseinseelenzeitalter ist es dringend notwendig, das jedes Geist-Seele-Wesen das Bewußtsein über die Wirkungskräfte des eigenen Bewußtseins wieder erlangt. Denn mit dem eigenen Bewußtsein gestaltet jedes Geist-Seele-Wesen nicht nur die eigene sondern eine gemeinsame Zukunft, die es in der jetzigen und in den nächsten Inkarnationen antreffen, bzw. nicht mehr antreffen will. Das eigene Bewußtsein ist der archimedische Hebel, nicht nur die eigene Zukunft, sondern auch das der gesamten Menschheit weiter zu gestalten.

Die in uns allen lebendig wirkende Schöpferkraft stellt uns in jedem Augenblick unseres eigenen Erlebens vor die Entscheidungen, wie und in welchem Maße jedes Geist-Seele-Wesen den Gestaltungswillen während ihres kurzen Erdenlebens dafür aufbringt, wie es die irdischen Verhältnisse in einem nächsten Erderleben vorfinden will.

Lt. Steiner eröffnet der derzeitige fünfte nachatlantische Kulturzeitraum jedem Geist-Seele-Wesen durch die sich zuspitzenden äußeren Verhältnisse einen inneren Erkenntnisprozesses des eigenen Wollens, Wirkens und Handelns. Will es sich denjenigen Kräften anschließen, die in der nächsten nachatlantischen Kulturperiode von der Erdenentwicklung getrennt werden, oder will es im Hier und Jetzt dazu beitragen innerhalb der irdischen Verhältnisse dasjenige vorzubereiten oder diejenige Zielen vorzubereiten die es innerhalb der fünften nachatlantischen Kulturperiode vorzubereiten gilt?

Molecular ThoughtsDen meisten Menschen tritt zunehmend ins erkennende Bewußtsein, das sich all hinter den eingesetzten politisch und medialen Marionetten menschenverachtende Geistesströmungen verbergen. Die vertrieben durch den Erzengel Michael aus ihren geistigen Refugien nun ihre Zuflucht in das Bewußtsein der Menschen suchen müssen um in der irdischen Welt ihr weiteres Unwesen zu treiben. Aus ihren angestammten geistigen Beeinflussungsreichen vertrieben, versuchen diese im Unbewußten der Menschen weiter zu überleben.

Der bisherige luziferische Beitrag zur weiteren Weltenentwicklung bestand bisher darin ein weltweites Finanzsystem zu etablieren, das sämtliche vorhandenen irdischen Werte zunehmend in virtuelle Illusionen überführen will. Der ahrimanische Beitrag bestand bisher darin, das man sich durch die vorgespiegelte Illusion Luzifers durch ein künstlich erschaffenes Giralgeld sich in der irdischen Welt alles kaufen zu können, bzw. nur noch in der irdischen Ebene leben zu wollen. So wirken diese beiden Geisteskräfte in ihren Zielen unterschiedlich und fungieren als gegensätzliche Antipoden um die Menschen vom Ziel des christlichen Entwicklungsweges abzubringen.

Wie der geologischen Ebene entsprechend, der Nord- und Südpol für die meisten Menschen unbewohnbar ist, so spannen diese beiden Kräfte auf der geistigen Ebene ein vergleichbares Kräftefeld auf, dass jeder Mensch durch das eigene ICH-Bewußtsein mit Hilfe der Christus-Wesenheit ausbalancieren kann.

Das eigene Bewußtsein ist der archimedische Hebel, mit dem jedes Geist-Seele-Wesen während seiner irdischen Inkarnation entweder in eine geistig-christliche Resonanz mit den Erschaffern des Weltenalls treten oder sich mit der absteigenden Entwicklungslinie der Menschheit identifizieren kann. Im Vorbereiten eines menschenwürdigen Gestaltens der zukünftigen menschheitlichen Möglichkeiten liegt es in der Entscheidungsfreiheit jedes einzelnen Geist.Seele.Wesens nicht nur für sich, sondern für alle Menschen eine menschenwürdige Zukunft in diesem Planeten zu gestalten.

Um das in jedem Menschen zutiefst innewohnenden Bestreben in eine immer zunehmende Resonanz mit der allumfassenden Schöpferkraft zu treten durchläuft jedes Geist-Seele-Wesen verschiedene Stadien seiner eigenen Entwicklung. Im allgegenwärtigen Dialog mit den bereits entwickelten und den noch zu entwickelnden

Fähigkeiten, erhält jedes Geist-Seele.Wesen für seine weitere Entwicklung eine irdische Gebrauchsanleitung, astrologisch symbolisiert durch die Mondknotenachse im individuellen Radix.

Im Zuge dieser persönlichen und der Entwicklung des gemeinschaftlichen Selbstes manifestiert sich der geistige Wille des ICH-Bewußtseins im Zusammenwirken mit dem jeweiligen Volksgeist zur eigenen Weiterentwicklung auf der irdischen Ebene.
Diejenigen Geist-Seele-Wesen, die sich der eigenen Weiterentwicklung entziehen und sich den abgestiegenen Weltenkräften verschrieben haben, können für ihre weiteren zerstörerischen Ziele nur das einsetzen, das ihnen bereits von der allumfassenden Schöpferkraft zur Verfügung gestellt wurde.

Es geht in der jetzigen irdischen Wirklichkeit zu erkennen, die nächsten zweitausend Jahre des tatsächlichen Menschwerdens vorzubereiten. Von den tierischen Zeichen der letzten Weltenmonate, angefangen vom letzten Weltenmonat der Fische, des voran gegangenen Weltenmonats des Widders und des Stieres, weiter zu den Zwillingen und des damit verbundenen Trigons zur Waage und zum Zeichen des Wassermanns. Dieser jetzt vor uns liegende epochale Übergang von den tierischen Wurzeln hin zum menschlichen Seinswerden hat zuletzt vor einem Weltenjahr statt gefunden, also vor ca. 26.000 Jahren.

Die kosmischen Voraussetzungen für die Vereinigung des männlichen und weiblichen Prinzips auf der irdischen Ebene vollzog sich aus kosmischer Sicht mit dem weiblich empfangenden Leib der Erde und seinen erdnächsten Planeten, symbolisiert durch Mars und Venus. Aus dem Zeitlosen wurden aus dem Geiste die kosmischen Voraussetzungen dafür geschaffen, das sich die Menschheit auf der irdischen Ebene durch die Vereinigung des männlichen mit dem weiblichen Prinzips sich gegenseitig befruchten und weiter erhalten kann.

Im Erkennen des reinen Bewußtseins wird das Bewußtsein sich seiner selbst bewußt. Wenn Bewußtsein sich seiner selbst bewußt wird, wird das Leben zum Sein. Jeder Lebensweg dient dem Erkennen des Seins.

Mitteleuropas Bestimmung zu verhindern gleicht dem Versuch den Gang der Menschheitsentwicklung aufzuhalten. Was immer seine Feinde unternehmen, am Ende werden sie scheitern.
Rudolf Steiner.